I started running, but there is nowhere to run to.

Und als sie plötzlich alleine in der Stille saß, in der man sie zurückgelassen hatte, fasste sie den Entschluss sich dem unausgesprochenen Verlangen hinzugeben. Urplötzlich durchfuhr sie diese Entscheidung. Es gab kein zurück mehr. Sie wollte schreien und um Hilfe betteln, hätte sie sie doch so nötig gehabt. Doch wie ein Tier, welches alleine im Wald zurückgelassen wurde, blieb sie still und suchte sich einen Platz um von den Winden davongetragen zu werden. Es war ihre letzte Suche, ihr letzter Weg. Sie hatte keine Schuhe mehr an, dieser entledigte sie sich um jeden einzelnen Stein zu spüren, der auf ihrem Weg lag. Die scharfen Kanten, anfangs als Bürde angesehen, hinterließen nun nurnoch ein leeres Echo, welches immer schwächer wurde. Sie hatte die Schmerzen schon als ihre einzigen Freunde und Begleiter anerkannt und ging ruhig weiter. Sie ging den Straßenrand entlang, doch niemand kam ihr entgegen. Sie dachte an nichts mehr, denn nichts mehr war geblieben. Es gab nurnoch sie und den Aspahlt und irgendwann auch das große Nichts. Doch bis dahin setzte sie erhobenenen Hauptes einen Fuß vor den anderen, denn es war ihr egal,dass es nun dem Ende entgegen ging. Der Mond war schon vor Stunden aufgegangen und lächelte ihr zu. Es war vielmehr ein Grinsen, bis über beide Ohren. Durch den Schleier ihrer Tränen nahm sie ihn kaum wahr. Sogar der Asphalt schien schon zu verschwimmen. Diese einheitliche, graue Masse war alles, sie fühlte sich mit ihr verbunden. Sie war des gehens müde und doch zwang sie sich weiterzugehen und weiterhin eins mit dem  Asphalt zu werden. Keiner wusste wie weit sie schon gegangen war, als sie plötzlich am Boden aufschlug. Die Blutlache um sie herum simbolisierte ihre Erlösung. Das Rot des Blutes hatte das Grau des Aspahltes besiegt. Nun, da sie endlich mit der grauen Masse verschmolzen war, war es gut. Und als es Tag wurde, und die anderen ihr blutiges Werk sahen, blieb ihnen das Lachen des Vorabends im Halse stecken. Nun waren sie die Alleingelassenen. Verlassen von der Verlassenen.  

Ja is halt ne kleine Geschichte von mir. Ich kann sie nicht beurteilen. Meiner Meinung nach, fehlt noch so viel, aber ich würde gerne eure Meinung dazu hören. Titel existiert noch keiner, ich bin für Vorschläge offen

 MfG

apple~*

8.7.09 22:21

Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Rosafee / Website (9.7.09 11:53)
Hey,

also mir gefällt deine Geschichte gut, ich finde du schreibst sehr schön, auch wenns natürlich eine sehr traurige Geschichte ist.

lg

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen