"Ich will nicht allein sein. Ich wollte nie allein sein. Ich hasse es wie die Pest. Ich hasse es niemanden zu haben, mit dem ich mich unterhalten kann, ich hasse es, dass ich niemanden habe, den ich anrufen kann, ich hasse es, dass ich niemanden habe, der meine Hand hält, mich in den Arm nimmt, mir sagt, dass alles wieder gut wird. Ich hasse es, dass ich niemanden habe, der meine Hoffnungen und Träume teilt, ich hasse es, dass ich keine Hoffnungen und Träume mehr habe, ich hasse es, dass ich niemanden habe, der mich ermutigt, sie wiederzufinden. Ich hasse es, dass ich, wenn ich schreie, ins Leere schreie. Ich hasse s, dass es niemanden gibt, der meine Schreie hört und niemanden, der mir beibringt, mit dem Schreien aufzuhören. Ich hasse es, dass ich mich in meiner Einsamkeit dem zugewandt habe, was in einer Flasche oder einer Pfeife lebt. Ich hasse es, dass mich das umbringt, dem ich mich in meiner Einsamkeit zugewandt habe, dass es mich schon umgebracht hat oder demnächst umbringen wird. Ich hasse es, dass ich allein sterben werde. Ich werde allein mit meinem Schrecken sterben." (JAmes Frey - Tausend kleine Scherben)

 

 

26.7.09 19:08

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